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rezensionen

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03.03. Die weiße Mafia
16.02. Das Mädchen mit den schwarzen Strümpfen
11.02. Im Dutzend zur Hölle
28.01. Die Engel von St. Pauli
21.01. Die Todeskralle des grausamen Wolfes
06.01. Die Mörderklinik
12.12. Paul Temple: Jagd auf Z
27.11. Die drei Supermänner räumen auf
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10.10. X 312 … Flug zur Hölle...
03.10. Das Todeslied des Shaolin
15.09. Der Koloss von Konga
26.08. Das Omen des Bösen
11.08. Menschen im Hotel
06.08. Mädchen: Mit Gewalt

kurzrezension

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30.05. Iron Sky - Director's Cut (blu-ray)
21.05. Captain Invincible oder „Wer fürchtet sich vor Amerika?“
22.04. True Justice: Angel of Death – Der Todesengel (blu-ray)

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Bitten in the Twilight

Bitten in the Twilight

„Der leider nur durchschnittlich begabte Sanitäter Jack rettet der jungen Danika bei einem schweren Unfall das Leben, ein Unfall, den sie eigentlich nicht überleben konnte. Er denkt sich nichts dabei, er glaubt eher an seine Fähigkeiten als Super-Sani. Als sie sich weigert, in ein Krankenhaus zu gehen, nimmt er sie mit zu sich und pflegt sie wieder gesund. Es kommt, wie es kommen muss, er verliebt sich in sie! Kurze Zeit später beginnt sie, sich seltsam zu verhalten und Jack glaubt, sie ist ein Junkie. Doch da täuscht er sich gewaltig, denn nicht Drogen sind ihr Problem … sie will Blut! Als er am nächsten Tag nach der Arbeit nach Hause kommt findet er eine völlig ausgeblutete Leiche auf seinem Fussboden. Jack will ihr helfen und da kommt sein Job als Sanitäter gerade recht“ (Savoy Film).

Die absurde Situation Jacks, der als liebeshungriger Tor seiner angebeteten Danika die menschliche Beute zuführt, ist zwar recht amüsant, wird aber nicht mit der notwendigen Konsequenz durchgespielt. Mehr als einmal hat man das Gefühl, dass sich Regisseur Harvey Glazer nicht ganz entscheiden kann, ob er das ohne Zweifel vorhandene Drama stärker betonen oder ob er den Komödienaspekt in den Vordergrund rücken will. Die Fähigkeit, in einer überzeichneten Comic-Groteske die Ernsthaftigkeit der Emotionen zu finden, hat er leider nicht. Deswegen wechselt der Ton immer wieder zwischen ruhigen Passagen und solchen, in denen die Witze die Oberhand haben. Angesichts der relativ guten schauspielerischen Leistung Jason Mewes', der zwischen blinder Folgsamkeit und Zweifeln changiert, ist das schade.

Bildqualität

Das Bild der DVD weit keine Dreckspuren oder Defekte auf. Die Schärfe schwankt zwischen angenehm und gut, da das Bild aufgrund der Konturen sowie der nur eingeschränkten Detailfreudigkeit immer wieder weich aussieht. Die reduzierte Farbpalette des Films wurde gut auf die DVD übertragen, der Kontrast ist in Ordnung. Das digitale Rauschen nimmt bei einigen dunklen Bildern Überhand, so dass der Sehgenuss leidet. Sie sind aber in der Minderzahl.

Tonqualität

Der Ton nutzt die Bandbreite der vorderen Lautsprecher recht gut aus, so dass hier auf Seiten des Volumens gepunktet wird. Insgesamt bietet er aber eine eingeschränkte Dynamik. Die Dialoge sind klar und verständlich.

Stefan Dabrock

14.12.2010

   
Originaltitel Bitten (Kanada 2008)
Länge 84 Minuten (Pal)
Studio Savoy Film
Regie Harvey Glazer
Darsteller Jason Mewes, Erica Cox, Richard Fitzpatrick, Jordan Medley, Nic Nac, , u.a.
Format 1:1,78 (16:9)
Ton DD 5.1 Deutsch, DD 2.0 Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Extras Bildergalerie, Trailer
Preis ca. 13 EUR
Bewertung unentschlossen, technisch durchschnittlich